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Villa Caviciana, Lazio

Auf einer Reise durch Italien in den 1990er Jahren, von Umbrien her kommend, erreichten Mocca und Fritz Metzeler den Bolsenasee, der sich schillernd vor ihnen ausbreitete, umgeben von einer anmutigen Hügellandschaft. Es ist ein grandioser, Ruhe verströmender Anblick. Dass sich die beiden in diese Gegend verliebten, kann man ihnen nicht verdenken.

Der fast kreisrunde See ist ein längst erloschener Vulkankrater. An seinem nördlichen Ende haben sich die Metzelers niedergelassen und die Villa Caviciana geschaffen – einen Traum, ein Landgut, welches im Einklang mit der Natur nicht nur biozertifizierten Wein, sondern auch feinstes Olivenöl, Honig und Fleischerzeugnisse aus glücklichen Mangalitza-Wollschweinen, Lämmern und Zackelschafen herstellt.

Mittlerweile sind 20 Hektaren dem Weinbau gewidmet. Sangiovese, Tannat, Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Aleatico sowie Chardonnay und Sauvignon Blanc werden nach biologischen Richtlinien auf den vulkanischen Böden angebaut. Heisse Sommer und milde Winter kommen diesen hauptsächlich spät reifenden Traubensorten zugute.

Kellermeister ist der Schweizer Daniel Eigenheer, der in Zusammenarbeit mit dem Önologen Maurizio Alongi die eigenständigen Weine keltert, die auch schon Grosses Gold am Internationalen Bioweinpreis geholt haben. Im modernen, schlicht gehaltenen Bau aus Tuffstein (dem traditionellen Baumaterial) ist modernste Kellertechnik installiert. Die Konzeption des Baus nimmt auf eine schonende Vinifikation nach dem Schwerkraftprinzip Rücksicht. Grobes Pumpen wird somit vermieden.

Die Namen der Weine haben ihre Wurzeln bei deutschen Dichtern und Autoren, die Italien bereisten und liebten. Filippo Miller war Goethes Pseudonym während seiner Italienreise; Faustina war seine italienische Geliebte, ihr Taufname war aber Maddalena. Letizia ist eine Mätresse aus Heinrich Heines Werk „Die Bäder von Lucca“ und Eleonora erinnert an die Schauspielerin Eleonora Duse, in die sich Rainer Maria Rilke verliebte. Tadzio schliesslich ist der schöne Jüngling aus Thomas Manns Novelle „Tod in Venedig“.

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