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Schweiz

Der Einmarsch der Römer blies dem Schweizer Weinbau den Marsch. Die Soldaten fanden wilde Weinreben vor und ersetzten diese dann mit solchen, welche eher ihrem Gaumen entsprachen. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich jedoch erst viel später. Als im 6. Jahrhundert burgundische Mönche in Aigle ein Kloster gründeten. Zusammen mit den Klöstern verbreitete sich der Weinbau in den folgenden Jahrhunderten im gesamten Land. 
Ab Beginn der Eidgenossenschaft anno 1291 nahm die Weinproduktion stetig zu. Um das Jahr 1850 betrug die Rebfläche mit rund 35’000 Hektar mehr als das Doppelte der heutigen Bestände. 

Reich an Klima und Kultur
Zwischenzeitlich wachsen in der Schweiz rund 200 verschiedene Sorten auf 15’000 Hektar Rebfläche. Diese verteilen sich auf sechs Regionen: Wallis, Waadt, Genf, die Drei-Seen-Region (Neuenburg-, Murten- und Bielersee), Tessin sowie die 17 Kantone der Deutschschweiz, inklusive dem Graubünden. Die Schweiz besitzt verschiedene Klimazonen und Terroirs, was ebenfalls zu der grossen Vielfalt an Weinen beiträgt. Die  mediterranen Kantone Tessin und Wallis, das feuchtere Mittelland, die rauen Gletschermoränen entlang den Ausläufern der Alpen, steile in den Fels gehauene Terrassen; dieser klimatische und kulturelle Reichtum der Schweiz spiegelt sich sehr schön im Wein wider. 
Die grosse Palette von verschiedenen Rebsorten, Klimazonen und Böden sowie die unterschiedlichsten Ausbauarten machen es nicht ganz einfach, ohne weiteres von einem typisch schweizerischen Stil zu sprechen. 

Schweizer mögen ihren Wein
Obwohl die Schweiz einige der ältesten und vor allem höchsten Weinbauregionen Europas beheimatet, ist sie international gesehen doch relativ unbekannt. Dies könnte daran liegen, dass die  Schweizer beinahe die gesamte Weinproduktion selbst trinken; lediglich ein Prozent wird ins Ausland exportiert.

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