Sie sind ebenso schlank wie quirlig, wirken leicht, aber doch sehr lebendig und bereiten den höchsten Genuss in der Jugend.
Sie überraschen durch ihre komplexe Vielseitigkeit, wobei sich Kraft und Eleganz stehts die Waage halten.
Die traditionellen und finessenreichen Noblen, die sich mit ihrer Potenz auch zu einem späteren Genuss eignen, sind echte grosse Klassiker.
Manchmal sind sie schmeichelhaft fein, dann wieder powerful und konzentriert - dies sind die Attribute der "Modernen".
Sie sind aussergewöhnliche, kreative, eigenständige und naturnahe Entdeckungen, die dem Gourmet durch ihre feurige oder muskolöse Art Spass machen.
Oft, aber nicht immer süss, sind dies die weichen, lieblichen und verspielten Verführungen, die meist einen ebenso geschmeidigen wie auch harmonischen Abgang haben.
Facts
| Herkunft: | Italien / Toscana / Recioto di Soave |
| Produzent: | Guerrieri Rizzardi |
| Traubensorte: | Garganega, Trebbiano |
| Ratings: |
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| Charakter: | Die Lieblichen |
| Genussreife: | 6 - 10 Jahren nach der Ernte |
| Servicetemperatur: | 12 - 14° C |
| Vinifikation: | Ausgesuchtes, von Hand gelesenes Traubengut wird zunächst für ca. fünf Monate zum Trocknen auf Strohflechten ausgelegt, was vor allem der Konzentration von Zucker und Extrakt dient. Nach Weihnachten werden die Trauben dann abgebeert und zerquetscht und für kurze Zeit an der Maische belassen. Danach folgt die ca. 20tägige Vergärung in temperaturkontrollierten Edelstahltanks. Zur weiteren Reifung gelangt der Jungwein dann für ca. 15 Monate in slawonische Eichenfässer unterschiedlicher Grösse und wird vor dem Abfüllen weder geschönt noch filtriert. |
| Trinkempfehlung: | Relativ kühl bei 12°–14° Celsius serviert als Dessertwein nach einer ganzen Mahlzeit oder einfach so als Spasswein zu geniessen. |
| Factsheet: | Weinbeschrieb |
| Legende zu Zeichen und Abkürzungen | |
Guerrieri Rizzardi
Pojega - ein Garten inmitten eines Weinberges: Das ist das uralte Zeugnis eines leidenschaftlichen Winzers aus dem 17. Jahrhundert! Ein weitsichtiger Weinerzeuger, so könnte man sagen, der die Entwicklung über Generationen bis hin zur Gegenwart erahnte, den Blick darauf gerichtet, den Wein seinem Herkunftsort immer näher zu bringen. Dies ist nämlich die Realität von Pojega: ein grossartiger Garten für einen kostbaren Wein. Und auch ein grünes Theater ist vorhanden, in dem sich sicher schon der Graf Antonio Rizzardi im Jahre 1783 vorstellte, wie dort sein Wein genossen und besungen würde. Jetzt sind es seine Nachkommen, die aufgerufen sind, mit Freude einen Wein von so rühmlicher Herkunft, den er in diesem Kontext wohlweislich schuf, zu zelebrieren.
Pojega befindet sich in der DOC-Region Valpolicella, der Ursprungsregion des berühmten Amarone, des edelsten Tropfens aus dem Valpolicella. Im Familienweingut der Guerrieri Rizzardi gibt es aber auch Weine aus den anderen klassischen Veroneser DOC-Anbaugebieten, wie z.B. Soave und Bardolino, und es werden ausschliesslich Weine aus dem Ertrag eigener Weinberge hergestellt. Die Rebstöcke sind nach dem traditionellen Pergola- bzw. Spalierbau angelegt und stellen den eigentlichen Reichtum der Region dar. Denn es gibt fast ausschliesslich heimische Traubensorten, welche unverwechselbar den Ausdruck ihres Herkunftsgebietes widerspiegeln.
Es wird so geschnitten, dass nur wenige Triebe übrig bleiben. Das reduziert zwar den Ertrag, erhöht aber die Qualität. Zwischen den einzelnen Rebstockreihen verläuft ein natürlicher Grasteppich, der als Humuskissen dient. Der Boden wird mit rein organischem Dünger angereichert. Im Weinkeller der Rizzardi findet man die gleiche Liebe zum Detail. Auch hier folgt man der Tradition und vinifiziert sorgfältig mit Hilfe modernster Technologien. Das Resultat sind Weine, bei denen das Potential an Vitaminen und Enzymen voll und ganz erhalten bleibt. Letztendlich entstehen authentische Weine mit einmaligen, ausgeprägten Aromen.
Website: www.guerrieri-rizzardi.it